Neuestes BGH-Urteil stärkt Geschäftsmodell der quirin bank
07. März 2007, Berlin
- BGH-Urteil zwingt zur Offenlegung von Provisionen
Als massive Kritik an der bisherigen Bankberatung in Deutschland bezeichnet Karl Matthäus Schmidt, Vorstandssprecher der quirin bank in Berlin, das neueste Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Das BGH-Urteil zwingt erstmals Bankberater, neben Ausgabeaufschlägen und Managementgebühren nun auch die Bestandsprovisionen gegenüber den Kunden offenzulegen. Insbesondere die in den Provisionen enthaltenen sogenannten Kick-backs, die von der Fondsgesellschaft an die vermittelnde Bank zurückfließen, müssen ab sofort transparent gemacht werden. Neben Fonds sind auch Zertifikate, Lebensversicherungen und alle sonstigen Finanzprodukte, bei denen Provisionen fließen, betroffen. Karl Matthäus Schmidt: „Wir sehen uns durch das BGH-Urteil in unserem neuen Modell des Private Banking bestätigt. Schon heute erstatten wir alle offenen und versteckten Provisionen an unsere Kunden zurück.“
Im Privatkundengeschäft setzt die quirin bank als erste deutsche Bank auf völlige Kostentransparenz, Unabhängigkeit in der Beratung und Rückerstattung aller Provisionen. Der Kunde zahlt für die Beratungsleistung eine monatliche Grundgebühr und beteiligt die Bank lediglich am Anlageerfolg.
Laut Vorstandssprecher Schmidt weist das BGH-Urteil auch darauf hin, dass das Vertrauensverhältnis zwischen vielen Banken und ihren Kunden nachhaltig gestört sei. „Die Kunden spüren sehr wohl, ob ein Bankberater die Interessen seiner Bank oder die Interessen des Anlegers im Auge hat“. Die vom BGH eröffnete Möglichkeit, auch vergangene Finanzgeschäfte, bei denen ›Kick-backs‹ verschwiegen wurden, rückgängig zu machen, werde das Interesse an einer unabhängigen, transparenten Beratung erhöhen, die frei von den Zwängen des klassischen Provisionssystems ist.
Die quirin bank AG ist seit Oktober 2006 mit ihrem neuen Modell des Private Banking im Markt aktiv. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie soll in diesem Jahr die Anzahl der bundesweit tätigen Berater von knapp 20 auf 60 verdreifacht und die Zahl der Standorte von 8 auf 10 erhöht werden.