Markt ohne Moral? – Hochrangige Redner bei Events der quirin bank
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Wieder einmal ist es der quirin bank gelungen, bekannte Persönlichkeiten und Finanzexperten zur Diskussion mit Ihnen und uns einzuladen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz, um den ehemaligen Landesbischof Wolfgang Huber, die Finanzbuchautorin Susanne Schmidt, den ehemaligen Benedektinermönch Anselm Bilgri, den Wirtschaftshistoriker Hans-Joachim Voth oder den Moraltheologen Thomas Schwarz im Gespräch rund um ethische Aspekte und Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens im Gespräch zu erleben.
Theologie und Wirtschaft hat sich im Leben von Wolfgang Huber noch nie ausgeschlossen. Schon in seiner Zeit als Landesbischof und ehemaliger Ratspräsident der evangelischen Kirche äußerte er sich stets zu aktuellen ökonomischen Themen und zu Fragen der Wirtschaftsethik. Seit der Niederlegung seiner Ämter im Jahr 2009 tritt Huber verstärkt für Moral unter Managern ein und sagt: „Der individuelle Eigennutz ist ein tragendes Element der Marktwirtschaft. Doch den Fragen, wie seine Exzesse zu verhindern sind, können wir nicht mehr ausweichen.“ Im Rahmen der Dialogreihe „Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert“ der quirin bank wirft Huber einen Blick auf das Versagen der Finanzmarktelite und diskutiert mit uns ethische Aspekte und Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens.
Fotos der Veranstaltung in Berlin, vom 27. September
Hans-Joachim Voth gilt als Shooting-Star unter den deutschen Ökonomen. Der Professor für Wirtschaftwissenschaften brachte sich nicht zuletzt durch seinen Auftritt bei Sandra Maischberger Anfang September als Euro-Skeptiker in Stellung. Im Oktober und November können Sie den international gefragten Experten auch auf den Anlegerakademien der quirin bank erleben und mit ihm diskutieren.
Klare Ansagen sind seine Stärke. Mit seiner These "Der Euro kann in seiner jetzigen Form nicht überleben" diskutierte Voth bei Maischberger unter anderem mit Michael Kemmer, dem Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes, und Peter Hintze (CDU), Staatssekretär für Wirtschaft. Voth fordert: Deutschland und andere wirtschaftlich starke Staaten sollten die Gemeinschaftswährung verlassen. Außerdem warnt der Wirtschaftshistoriker vor Eurobonds: "Das wäre das Ende der Demokratie in Europa."
Um Voth noch einmal zu erleben, können Sie die Talkrunde in der ARD-Mediathek aufrufen, oder Sie besuchen die Anlegerakademien der quirin bank in Braunschweig und Freiburg. Unter dem Titel "Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert" wird der Euroskeptiker Voth mit Ihnen einen Blick auf das Versagen der Finanzmarktelite werfen und uns Ansätze für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Finanzwelt im 21. Jahrhundert aufzeigen. Ethische Aspekte und Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens werden an diesen Abenden einen besonderen Stellenwert einnehmen. „Häufig unterminiert wirtschaftliches Handeln die Moral, indem es Anreize an die Stelle von Prinzipien setzt", sagt Voth und fragt: "Schafft die freie Wirtschaft zuletzt sich selbst ab?“Mit Voth diskutieren im Anschluss an seinen Einführungsvortrag Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der quirin bank, sowie Christian Maria Kreuser, Vorstand Private Banking. Durch den Abend führt der Wirtschaftsethiker Dr. Martin Booms. Er ist Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ASK), die das Gesprächsforum fachlich begleitet.
Veranstaltungsübersicht:
Freiburg, 24. Oktober, 19 Uhr, Colombi Hotel
Braunschweig, 14. November, 19 Uhr, Zucker Restaurant.
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den Kollaps der Weltwirtschaft verhindern. Doch an den internationalen Finanz- und Börsenplätzen fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen. Das mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnete Buch „Markt ohne Moral“ ist die treffende und zugleich spannende Finanzmarktanalyse der Brancheninsiderin Susanne Schmidt. Im Rahmen der Dialogreihe „Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert“ der quirin bank vertritt die Tochter von Altbundeskanzler Helmut Schmidt ihre Thesen und meint: „Moral Hazard ist auf absehbare Zeit eine reale Konstante im Finanzwesen. Es ist überfällig, dieses Phänomen so weit wie möglich abzubauen. Das marktwirtschaftliche Ordnungssystem muss wieder an Geltung gewinnen.“ Gemeinsam mit uns wirft Susanne Schmidt einen Blick auf das Versagen der Finanzmarktelite und zeigt Lösungsmöglichkeiten für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Finanzwelt im 21. Jahrhundert auf.
Veranstaltungsübersicht:
Hannover, 10. Oktober, 19 Uhr, Kastens Hotel Luisenhof
Hamburg, 26. Oktober, 19 Uhr
Wenn es darum geht einen Bogen von Philosophie und Religion zu Wirtschaft und Gesellschaft zu schlagen, ist Anselm Bilgri eine der ersten Adressen. Der ehemalige Benedektinermönch setzt sich mit dem Führungsverständnis der Benediktsregel und – getreu dem Motto „ora et labora“ – der richtigen Balance von Leben und Arbeiten auseinander. Seine These: „Ein ausschließlich am Aktienkurs orientiertes Unternehmen kann auf lange Sicht nicht erfolgreich sein. Erfolg ist symphonisch und resultiert aus dem Zusammenspiel der Menschen in einer von gemeinsamen Werten getragenen Organisation.“ Im Rahmen der Dialogreihe „Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert“ der quirin bank wirft der Gratwanderer zwischen Kirche und Welt einen Blick auf das Versagen der Finanzmarktelite und zeigt Ansätze für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Finanzwelt im 21. Jahrhundert auf.
Veranstaltungsübersicht:
München, 6. Oktober, 14 oder 19 Uhr, Lenbach-Künstlerhaus.
Nürnberg, 11. Oktober, 19 Uhr, Presseclub Nürnberg.
Auch unser weiterer Gastredner im Rahmen der Dialogreihe „Perspektiven für eine verantwortungsvolle Finanzwelt im 21. Jahrhundert“ der quirin bank steht für Ethik als Fundament für nachhaltigen Erfolg. Thomas Schwartz ist Priester, Moraltheologe und Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Er sagt: „Geld zu vermehren, ist an sich moralisch nicht verwerflich. Problematisch ist eher, wie es passiert. Grundsätzlich gilt: Wer richtig Geld verdient, darf auch richtig Geld verdienen!“ Die Teilnehmer unserer Veranstaltung in Darmstadt erwartet ein geistreicher Blick auf das Versagen der Finanzmarktelite voller Humor und Scharfsinn sowie eine anschließende Diskussion mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der quirin bank, sowie Christian Maria Kreuser, Vorstand Private Banking. Durch die Veranstaltungen führt der Wirtschaftsethiker Dr. Martin Booms. Er ist Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ASK), die das Gesprächsforum fachlich begleitet.
Veranstaltungsübersicht:
Darmstadt, 25. Oktober, 19 Uhr, L'Orangerie